Fischbesatz in unserem Süßwasseraquarium

Sumatrabarben

Sumatrabarben
Sumatrabarben

Ein sehr lebendiger Fisch, den man am besten in einem Artbecken hält. Sumatrabarben brauchen viel Platz und werden anderen Fischen gegenüber lästig wie zB. Skalaren oder Fadenfischen.

Skalar
Skalar
Skalar

Segelflosser werden bis 15 cm lang und haben einen seitlich stark abgeplatteten Körper. Die Wildform ist silberfarben mit 4 schwarzen Querbändern. Ihr Lebensraum sind die Flußsysteme des Amazonas. Die bis zu 1000 Eier werden an die Blätter von Wasserpflanzen geheftet und ebenso wie die Jungfische von beiden Elternteilen betreut und beschützt.

Neonsalmler
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Neon Salmler

Ähnlich wie der rote Neon, jedoch ist die scharlachrote Binde um die Hälfte kürzer. Beide Arten werden heute zu 95% in Hongkong gezüchtet. Bei guten Bedingungen können beide Arten bis zu 10 Jahre alt werden. Temperatur: 24°, Nahrung: Flockenfutter, Futtertabletten

Blutsalmler
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Blutsalmler

Für diese "Allesfresser® bedeutet Abwechslung im Speisezettel das halbe Leben! Regelmäßige Gaben an Lebendfutter und Gefrierfutter sind zwingend notwendig, können diese kleinen Raufbolde aber nach allgemeiner Erfahrung nicht davon abzuhalten, gelegentlich an den Flossen anderer Fische zu knabbern. Das Aquarium sollte dicht bepflanzt sein mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten, es muß jedoch auch genügend Schwimmraum für die recht lebhaften Fische zur Verfügung stehen. Eine Wassertemperatur von ca. 25 Grad Celsius ist als ideal anzusehen.

Antennenwels
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Antennenwels

Stellt keine besonders hohen Ansprüche an die Wasserqualität, solange reichlich Sauerstoff und Strömung vorhanden sind. Außerdem sollten Höhlen vorhanden sein, in welchen diese Welse die meiste Zeit des Tages verbringen und die zur Fortpflanzung notwendig sind. Aufgrund der zu erwartenden Größe sollte das Becken mindestens 80 cm lang sein. Der Antennenwels ist ein sehr beliebter Aquarienfisch, da er große Mengen an Algen vertilgt und die Scheiben sauber hält. Er nimmt aber auch andere pflanzliche Kost an und macht sich über sonstige Futterreste her.

Panzerwels
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Panzerwels

Friedliche Art für die Bodenregion, die unbedingt in Trupps (ab 6 Tiere) gehalten werden sollte (3 Männchen auf ein Weibchen). Der Panzerwels kann mit allen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden. Ansonsten ist diese Art robust und passt in fast jedes Becken ab 60 cm Länge. Temperatur 23-26° Celsius, Wasser darf nicht extrem hart sein, Allesfresser (Flocken, Bodentabletten, Frost- und Lebendfutter)

Fischkrankheiten in einem Süßwasseraquarium

Bauchwassersucht

Durch Pseudomona punctata hervorgerufene Seuche und Leberzerfall Keine Heilung; versuchsweise Bad außerhalb der Aquariums in 80 mg/l Chloramphenicol

Erkältung

Temperaturgefälle oder zu kalte Haltung Separate Behandlung in einem Sonderbad; langsam um 4-5 Grad; nach 8 Tagen innerhalb weiterer 8 Tage auf Haltetemperatur senken

Fischtuberkulose

Durch Mikrobakterien hervorgerufene Knötchenkrankheit; verläuft langsam - nicht ansteckend. Erkrankte Fische herausfangen und abtöten; keine Heilung möglich.

Flossenfäule

Durch Bakterien hervorgerufene Auflösung der Flossen infolge Wasserverschlechterung Wasserwechsel!; Behandlung mit Ektozon, Exrapid; oder 8 Std. in Chloramphenicol

Ansteckende Hauttrübung

Befall mit Schwächeparasiten Separate Kurzbäder in Kochsalz Temp. Um ca. 2-3 Grad erhöhen.

Pünktchenkrankheit

Durch Wimperntierchen hervorgerufen. Dauerbäder im Aquarium. Bekämpfungsmittel im Fachhandel.

Laugenkrankheit

Zu hoher pH-Wert durch starke Sonneneinstrahlung oder kalkarmes Wasser. Teilwasserwechsel oder Umsetzen.

Neonkrankheit

Erreger der in der Muskulatur der Fische lebt. Keine Heilung möglich

Samtkrankheit

Geißeltierchen Exrapid nach Gebrauchsanweisung; separate Kurzbäder in Kochsalz (10-15 mg/l) über 20 min.

Wasserschimmel

Organische Verschmutzung (Futterreste, usw.) Mit Antipilz -oder Schimmelmittel betupfen; oder Kurzbad in Kaliumpermanganat (1 g/100 l) über 20-30 min.

Lochkrankheit

Durch Geißeltierchen, oft bei Diskusfischen Metronidazol-Präparate; Vorbeugende Kuren 2x / jährl.

Vergiftungen

Ursache feststellen; Test machen Im Zweifelsfall Teilwasserwechsel

Verstopfung

Einseitige Ernährung Nahrungsvielfalt (Lebend & Trockenfutter)

Pflanzenbesatz im Süßwasseraquarium

Pflanzengruppen
Gruppe 1

band - und fadenförmige Blätter Gute Sauerstofferzeuger. Vallisnerien, Sagittarien

Gruppe 2

Grobblättrige oder moosartige Blätter Ablaichpflanzen, gute Sauerstofferzeuger, büschelweise Einsetzen. Bacopa monnieri

Gruppe 3

Langstielige Blätter Pflanzen bevorzugen gedämpftes Licht und weiches Wasser. Cryptocoyne affinis

Gruppe 4

Feinfiedrige Blätter einige benötigen sehr weiches Wasser und starke Beleuchtung, dienen als Ablaichpflanzen und Verstecke, durch Stecklinge Vermehrung möglich. Cabomba aquatica

Gruppe 5

Schwimm- und Schwebepflanzen, Ablaichpflanzen benötigen sehr viel Licht, nur etwas 33 % der Aquarienoberfläche bedecken, empfindlich gegen Schwitzwasser, keine Abdeckung verwenden. Ceratopteris pteridoides

Gruppe 6

Pflanzen mit Schwimmblättern in Kulturschalen unterbringen, benötigen starkes Licht von oben. -

Echinodorus bleheri

Echinodorus bleheri
Echinodorus bleheri

Echinodorus bleheri ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Froschlöffelgewächse. Es handelt sich um eine mittel- bis große Rhizompflanze, die sehr schmale, elliptische Blätter aufweist, die aus einer Rosette hervorwachsen. Die Blattoberseite ist mittel- bis dunkelgrün. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Pflanze ist das Amazonasgebiet.

Wie die meisten anderen Arten der Gattung der Schwertpflanzen zählt auch Blehers Schwertpflanze zu den beliebten Aquarienpflanzen. Im Aquarium gedeiht diese Art am besten bei Temperaturen zwischen 22 und 28 Grad Celsius. Sie eignet sich als Mittel- und Hintergrund- sowie als Solitärpflanze.

Hygrophila polysperma

Hygrophila polysperma
Hygrophila polysperma

Sie ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Er spielt eine Rolle in der Aquaristik, wo er zu den genügsamsten und ausdauerndsten Aquarienpflanzen zählt. Der Indische Wasserfreund stammt aus Indien und Bhutan. Er wurde außerdem in Mexiko eingeschleppt und zählt dort zu den Neophyten. Über die natürlichen Wasserwerte, unter denen der Indische Wasserfreund gedeiht, ist nichts bekannt. In Mexiko wurde er bislang vor allem in Kanälen gefunden, in denen das Wasser einen sehr hohen pH-Wert aufweist. Dort wächst er semi-emers, d.h. dass nur Teile der Pflanze sich im Wasser befinden.

Im Handel erhältlich sind außerdem eine Reihe von Zuchtformen. Zu den bekanntesten zählt Hygrophila polysperma 'Rosanervig'. Diese Zuchtform weist linealische Blätter auf, die weiß-bunt panaschiert sind. Bei guten Lichtbedingungen verzweigt die Pflanze sich reichlich. Sie kann dann einen sehr dichten Bestand ausbilden.

Egeria densa

Egeria densa
Egeria densa

Die Dichtblättrige Wasserpest (Egeria densa, Syn. Elodea densa) ist eine Wasserpflanze aus der Familie der Froschbissgewächse (Hydrocharitaceae). Sie wächst schnell und ist damit hilfreich, in einem neu bepflanzten Aquarium sehr schnell eine ausreichende Sauerstoffversorgung sicherzustellen. Sie gedeiht allerdings nur in solchen Aquarien gut, deren Wassertemperatur nicht zu hoch ist.

Die Dichtblättrige Wasserpest ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die flutend im Wasser wächst. Sie hat zwei bis drei Millimeter dicke, harte und leicht brüchige Stängel, die dicht beblättert sind. Die oberen Blätter erscheinen dabei normalerweise in vierzähligen Quirlen. Die einzelnen Blätter sind schmal länglich und von dunkelgrüner Farbe. Die Pflanzen sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die kleinen weiblichen Blüten bestehen aus drei grünen Kelchblättern und drei weißen Kronblätter und Fruchtblättern. Männliche Blüten haben in der Regel neun Staubblätter.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Dichtblättrigen Wasserpest umfasst den Südosten Brasiliens, Uruguay und Argentinien. Die Pflanze ist heute weltweit eingebürgert. Sie lässt sich als Neophyt unter anderem in Gewässern in Chile, Mexiko, Nordamerika, Ostafrika, Australien, Neuseeland, Japan und Europa nachweisen. Zumindest in Europa gilt sie anders als die Wasserpest-Arten bislang als weitgehend unproblematische eingebürgerte Pflanze. In anderen Regionen gilt sie wegen ihres schnellen Wachstums als Schadpflanze.

Auch wenn sie sich in Europa bislang als unproblematische Pflanze erwiesen hat, sollte bei ihrer Anpflanzung in Aquarien oder Gartenteichen aus Gründen des Naturschutzes darauf geachtet werden, dass sie nicht in natürliche Gewässer gelangt. Überschüssige Pflanzen sollten in der Mülltonne und nicht in Gewässern entsorgt werden. Eine sogenannte Ansalbung ist außerdem nach §41 der Bundesnaturschutzgesetzes in Deutschland untersagt.

Bacopa monnieri

Bacopa monnieri
Bacopa monnieri

Das Kleine Fettblatt ist eine unbehaarte, mehrjährige krautige Pflanze. Der meist drüsenlose Stängel dieser Sumpfpflanze wächst aufrecht oder meist kriechend. Die gegenständig angeordneten, ungestielten Laubblätter sind leicht sukkulent, einfach, schmal verkehrt-eiförmig bis spatelförmig. Sie sind 10 bis 20 mm lang und 5 bis 8 mm breit. Der Blattrand ist ganzrandig, die Spitze ist abgerundet, die Basis ist keilförmig. Die Oberfläche ist drüsig gepunktet, die Blatthauptader ist deutlich sichtbar, die zwei bis vier Nebenadern sind jedoch undeutlich. Die Blattstiele sind undifferenziert ausgeprägt und werden von der Blattspreite klammernd durchwachsen.

Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln an schlanken Blütenstielen, die sich zur Blüte hin verdicken. An den Früchten haben die Stiele eine Länge von 1 bis 2 cm. Unterhalb der Blüte stehen gegenständig zwei kelchblattartige, schmale, seitwärts gerichtete Tragblätter. Die zwittrige Blüte ist 7 bis 9 mm lang. Die fünf Kelchblätter überlappen sich dachziegelartig. Die äußeren zwei Kelchblätter sind gleichgestaltig, breit eiförmig dreieckig und 5 mm lang und 2 bis 3 mm breit und deutlich gekielt. Die inneren drei Kelchblätter sind ungleichmäßig geformt, sie können sowohl länger als auch kürzer als die äußeren Kelchblätter sein. Die vier oder fünf Kronblätter sind röhrig verwachsen, 8 mm lang und unbehaart. Die weißen, blassvioletten oder blauen Kronblätter stehen über 1/3 bis 1/4 der Länge frei voneinander, die so entstehenden Kronlappen sind etwas ungleich geformt. Die vier untereinander freien, fertilen Staubblätter besitzen unbehaarte Staubfäden, die unregelmäßig nahe des oberen Randes der Kronröhre ansetzen. Die Staubbeutel sind 1,5 mm lang, stehen nur leicht über die Krone hinaus, sind schwarz, linealisch oder gebogen und die Theka stehen frei und sind nur nahe der Mitte miteinander verbunden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der schmal langgestreckt, etwa 4 mm lang, drehrund und an der Spitze nach unten umgebogen ist. Der Griffel endet in einer flachen und leicht zweilappigen Narbe.

Die fachspaltig und scheidewandspaltig, aufspringende Kapselfrucht weist eine Länge von 4 bis 4,5 mm und eine Breite von etwa 3,5 mm auf. Die Samenfächer trennen sich an der Basis, die Plazenta ist schmal, stöpselartig und grubig gepunktet, die Scheidewand ist durchscheinend, papierartig und überragt die Plazenta an jeder Seite um etwa 0,75 mm. Die vielen Samen sind etwa 0,5 mm lang.

Das Kleine Fettblatt ist eine der am weitesten verbreiteten Arten der Gattung der Fettblätter (Bacopa). Es ist oftmals im Schlamm am Rande von stehendem Wasser zu finden, toleriert auch Brackwasser und ist oftmals auch in Meeresnähe zu finden.

Alternanthera reineckii

Alternanthera reineckii
Alternanthera reineckii

Diese Pflanze bildet mit ihren violettroten, wechselständigen Blättern an ebenso gefärbten, runden Stängeln einen schönen Farbkontrast im Becken. Um allerdings ihre außergewöhnliche Farbe zu behalten, braucht sie sehr viel Licht sowie unbedingt Eisen- und CO2düngung! Ansonsten wird sie grün. Hartes Wasser verträgt sie nicht gut und reagiert mit verlangsamtem Wachstum. Bei emerser Haltung kann sie weiße Blütenstände zeigen.

Die Alternathera reineckii treibt sowohl aus den Triebspitzen als auch aus den Blattachseln. Um eine buschige Pflanze zu erhalten, müssen die Triebe in der Höhe begrenzt, also gekappt werden. Das sollte aber nicht zu oft geschehen, da sie nicht besonders schnell wächst. Die gekappten Triebe können, wenn sie ca. 20-25cm lang sind, als Kopfstecklinge zur Vermehrung genutzt werden. Dabei sollten sie aber nicht zu dicht beisammen eingesetzt werden, damit die unteren Blätter genug Licht bekommen.

Das Papageienblatt ist als Anfängerpflanze aufgrund des hohen Pflegeaufwandes nicht zu empfehlen.

  • Wasserhärte bis 10 °dKH und pH-Wert im schwach sauren bis neutralen Bereich.
  • Temperatur zwischen 24 und 30° C. Schöner Kontrast zu den üblichen Grünpflanzen.

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