Daten zu unserem Süßwasseraquarium

Blick von vorn (Panzerwels)
Blick von vorn (Panzerwels)
Größe

128 Liter MP-Aquarium (geklebt) auf eigenem Unterschrank; Unterlage für die Bodenscheibe; Oberlicht mittels zweier Leuchtstofflampen; Abdeckung - sowie Zuführungen; Zeitschaltuhr

Maße

80 x 40 x 40 cm; mit unterem und oberen Rahmen

Sauerstoff

Durchlüfter mit zwei Ausgängen

Filter

Eheim ecco 2235 Eheim; Betrieb mit Schaumstofffiltermaterial; Wattefilter, zeitweise Kohlefilter

Heizung

Heizstab 100Watt Temp. einstellbar; extern ablesbares Thermometer zur Kontrolle; Ersatzheizstab;

Beleuchtung

Leuchtstoffröhren 1 x TROCAL PLANT 18 Watt 1 x GROLUX 18 Watt; 3 x Ersatzlampe

Bodengrund

Kies fein und mittel, Quarzsand sehr fein Terrassensteine, Wurzelholz, großes Stück Moorkienholz stehende Steine

Filtermöglichkeiten in einem Süßwasseraquarium

Für kleinere Becken bis ca. 100 Liter eignet sich durchaus ein ein luftbetriebener Schwamminnenfilter der grobe Teile absaugt, aber auch nach einer gewissen Zeit biologisch filtert. Über 100 Liter bis ca. 250 Liter sollte es schon ein ausreichend dimensionierter Aussenfilter sein der dann auch in Kombination mit einem Bodenfilter, der aber nicht von oben ansaugen sollte installiert werden kann. Auch eine Bodenheizung eignet sich als zusätzlicher biologischer Filter" recht gut. Bei einer Bodenheitzung strömt das warme Wasser nach oben und durchläuft dabei die Schichten des Bodengrunds, was eine effektive biologische Filterung bewirkt.

Für grössere Becken ab 250 Liter eignen sich am besten grosse Aussenfilter in Kombination mit einem Innenfilter der das Wasser mechanisch reinigt. Allerdings kommt es auch auf die Fische die man pflegt an welchen Filter man einsetzen sollte. Es versteht sich von selbst das zum Beispiel Diskusfische weder einem starken Aussenfilter, wohlmöglich noch mit Diffusor als Austritt, wie auch einem starken Aussenfilter ausgesetzt werden sollten.

Eine Kombination von Aussen- und Innenfilter hat sich immer bewährt. Der Aussenfilter steht ca. 6-8 Monate ehe er kurz unter lauwarmem Wasser ausgespült wird. Der Filterkorb am Ansaugrohr wird alle 3 Tage sauber gemacht so das nicht viel Grobschmutz in den Filter wandert. Der Schwamm des Aussenfilters wird wöchentlich kurz unter Wasser ausgespühlt. Allerdings nur so lange das noch leicht trübes Wasser austritt. So werden auch die paar Bakterien im Schnellfilter nicht alle abgetötet.

Die mit Abstand beste Methode große Becken effektiv zu filtern bietet der Biologische Filter. Dieser besteht zumeist aus mehreren Kammern das mit verschiedenstem Filtermaterial bestückt werden kann. Biologisch heißt dieser Filter deshalb, weil hier unter Zuhilfenahme von Millionen von Kleinstlebewesen wie Bakterien, Wimperntierchen, Amöben usw. das Wasser von den gelösten organischen Stoffen befreit wird. Diese siedeln sich auf dem porösen Filtermaterial an. Die gelösten organischen Stoffe wie Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate dienen den Mikroorganismen als Nahrung.

Die Mikrooranismen brauchen für Ihre Nahrungsaufnahme allerdings viel Sauerstoff. Bei grossen Filtern kann deshalb der Sauerstoffverbrauch des Filters um ein vielfaches höher sein wie die Fische und Pflanzen zusammen verbrauchen.

Biofilter kann man mit etwas handweklichem Geschick leicht selber bauen. Wer dass nicht selber machen kann, oder nicht möchte kann sich so einen Bio-Filter auch direkt beim Aquarienhändler einkleben lassen. Biofilter sollten immer langsam vom Wasser durchströmt werden damit die Schadstoffe optimal abgebaut werden können. Bei diesem Filter sind die einzelnen Module leicht zu entfernen und es kann so nach und nach immer eine Röhre gesäubert werden.

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Einsatz von UV-C Wasserklärern. Viele Aquarianer und leider auch viele Zoohändler sind immer noch der Meinung ein UV Klärer würde die Fische nur verweichlichen und wenn sie dann mal in ein Becken ohne UV-Klärung kommen dem Druck der Krankheitserreger nicht mehr standhalten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. UV-Wasserklärer vernichten im Wasser frei schwimmende Bakterien. Auch Schwebealgen, Schwächeparasiten, Schwärmer zb. der Ciliaten Ichthyophtirius multifillis der so genannten Weisspünktchenkrankheit werden abgetötet.

Selbst die im Filter so nützlichen Bakterien Nitrsomonas und Nitrobacter können den Fischen wenn sie frei im Wasser schwärmen gefährlich werden und die empfindliche Schleimhaut angreifen, so das die Fische anfälliger für Krankheiten werden. Da in der Natur die Keimzahl in den Gewässern erfahrungsgemäss sehr gering ist trägt ein UV-Klärer durchaus zur Artgerechten Haltung bei.

Wasserwerte im Süßwasseraquarium

PH-Wert

PH-Wert je nach Härtegrad 6,5 - 7,5 CO²
Der ph-Wert ergibt sich aus allen im Wasser gelösten sauren / basischen Stoffen. Die Angabe erfolgt logarithmisch, das bedeutet eine Änderung von 6 auf 7 liegt eine 10 fache Konzentrationsänderung zu Grunde.
Werte verringern
Düngung erhöhen Karbonathärte verringern CO²
Werte erhöhen
Düngung verringern Karbonathärte erhöhen

Gesamthärte

Gesamthärte GH 5 - 20 ° DGH
Die Gesamthärte wird vor allem durch den Anteil an Calcium- und Magnesiumsalzen bestimmt.
Werte verringern
Mit Osmose- oder Regenwasser mischen
Werte erhöhen
Geeignete Salze im Fachhandel kaufen

Karbonathärte

Karbonathärte 4 - 15 ° DKH ( Empfehlung unter 5°)
Die Karbonathärte setzt sich aus Carbonat- und Hydrogencarbonat-Ionen zusammen, die gemeinsam das Kohlendioxid bilden und steht im direkten Zusammenhang mit dem pH-Wert.
Werte verringern
Mit Osmose- oder Regenwasser mischen
Werte erhöhen
Hydrogenkarbonat (Backnatron) oder Aquariumprodukte zugeben.

Ammonium

Ammonium 0 - 0,25 mg / l
Werte verringern
Wasserwechsel , Bakterienpräparate für den Filter aus dem Fachhandel
Werte erhöhen
-

Nitrat

Nitrat 0 - 20 mg / l
Werte verringern
Wasser wechseln
Werte erhöhen
-

Eisen

Eisen Fe 2 0,1 - 0,5 mg / l
Werte verringern
Wasser wechseln
Werte erhöhen
Filter reinigen Eisendünger regelmäßig zugeben

Nitrit

Nitrit 0 - 0,1 mg / l
Werte verringern
Wasser wechseln / Bakterienkulturen für Filter aus dem Fachhandel
Werte erhöhen
-

Phosphat

Phosphat 0,1 - 0,5 mg / l
Werte verringern
Wasser wechseln , Fachhandelspräparate
Werte erhöhen
-

Sauerstoff (O2) in mg/l

Durch Photosynthese (Licht + CO2) setzen Pflanzen Sauerstoff frei, den Fische und Bakterien zum Leben brauchen. Der O2-Gehalt schwankt je nach Tageszeit (tagsüber steigend, nachts fallend). Für die gesamte Lebensgemeinschaft eines Aquariums gilt: 5 mg/l O2 abends gemessen und nachts nicht unter 3 mg/l fallend sind meist ausreichend (Fischarten aus schnellfließenden Gewässern, z.B. Stromschnellen brauchen mehr).

pH-Wasserwerte

Der pH-Wert ist ein Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer wässrigen Lösung.

In Anlehnung an die Dissoziationskonstante des Wassers teilt man die Wertebereiche ein in:

 

  • pH < 7 entspricht einer Lösung mit saurer Wirkung
  • pH = 7 entspricht einer neutralen Lösung
  • pH > 7 entspricht einer alkalischen Lösung (basische Wirkung)

 

Dies gilt allerdings nur für reines Wasser und verdünnte Lösungen bei 25 °C.

DH - Wasserwerte (Grad Deutscher Härte)

Wasserhärte ist ein Begriffssytem der technischen Chemie, das sich aus den Bedürfnissen des Gebrauchs natürlichen Wassers mit seinen gelösten Inhaltsstoffen entwickelt hat. Konkret wird mit Wasserhärte die Äquivalentkonzentration der im Wasser gelösten Ionen der Erdalkalimetalle, in speziellen Zusammenhängen aber auch deren anionischen Partnern bezeichnet.

Zu den "Härtebildnern" zählen im Wesentlichen Calcium und Magnesium sowie in Spuren Strontium und Barium. Die gelösten Härtebildner können unlösliche Verbindungen bilden, vor allem Kalk und sogenannte Kalkseifen. Diese Tendenz zur Bildung von unlöslichen Verbindungen ist der Grund für die Aufmerksamkeit, die zur Entstehung des Begriffs- und Theoriesystems um die Wasserhärte geführt hat.

  • DH 0 bis 5 Grad sehr weiches Wasser
  • DH 5 bis 8 Grad weiches Wasser
  • DH 8 bis 12 Grad mittelhartes Wasser
  • DH 12 bis 18 Grad hartes Wasser
  • DH 18 bis 30 Grad sehr hartes Wasser
  • DH 30 Grad und mehr außerordentlich hartes Wasser

eheim ScubaCube 40

Aus Platzgründen haben wir uns für ein etwas kompakteres Aquarium entschieden. Hierbei kam es uns gerade recht das eheim sein neues Modell "eheim ScubaCube 40" auf den markt brachte. Hier möchten wir einige technische Daten zu diesem Aquarientyp vorstellen.

eheim ScubaCube 40
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